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Nachhaltigkeit und Selbstfürsorge als Zukunftsthemen

April 2023
Eine aktuelle Generali Zukunftsstudie zeigt: Drei Viertel der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mit ihrer aktuellen Lebenssituation zufrieden. Krieg und Inflation bleiben allerdings Sorgenkinder.
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Die erste Generali Zukunftsstudie in der DACH-Region liefert spannende Ergebnisse zur aktuellen Lebenssituation, zu den Sorgen und zu den Zukunftsperspektiven der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für die Studie hat Marketagent.com eine Befragung unter 3.000 Menschen im Alter von 14 bis 75 Jahren in den DACH-Ländern durchgeführt. Drei Viertel der Befragten sind demnach mit ihrer aktuellen Lebenssituation zufrieden. 65 Prozent blicken mit Zuversicht auf die kommenden fünf bis zehn Jahre. Das gesellschaftliche Leben wird in Zukunft hingegen weniger positiv gesehen. Der Krieg und die Teuerung beunruhigen am meisten. Nachhaltigkeit und Selbstfürsorge gelten als große Zukunftsthemen.

ZUFRIEDENHEIT UND ZUVERSICHT BEI PERSÖNLICHER LEBENSSITUATION

Dreiviertel der Befragten sind mit ihrer aktuellen Lebenssituation zufrieden. Die Zustimmung bei Verheirateten (81 Prozent) und Männern (76 Prozent) ist dabei höher als bei Singles (66 Prozent) und Frauen (72 Prozent). Unterschiede gibt es auch innerhalb der DACH-Region: Die Zufriedenheit liegt in Österreich (77 Prozent) und der Schweiz (76 Prozent) signifikant über jener in Deutschland (69 Prozent). In die Zukunft blicken 65 Prozent der Menschen zuversichtlich – hier sind die Menschen in der Schweiz (72 Prozent) deutlich optimistischer als die in Österreich (62 Prozent) und in Deutschland (61 Prozent). Es ist vor allem die jüngste Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen, die mit 79 Prozent signifikant hoffnungsvoller ist als alle anderen Altersgruppen – so liegt dieser Wert der 60- bis 69-Jährigen nur bei 45 Prozent. Wenn es um die persönliche Zukunft geht, sind 35 Prozent der Befragten wenig bis gar nicht zuversichtlich.

Im Rahmen der Generali Zukunftsstudie wurde auch hinterfragt, was optimistisch stimmt, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Zuversicht wird dabei in erster Linie aus dem Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten (85 Prozent) geschöpft, gefolgt von der Familie (84 Prozent) und dem Umfeld wie Freunde und Bekannte (81 Prozent). Die weiteren Plätze 4 und 5 belegen der Arbeitsplatz bzw. die beruflichen Qualifikationen (67 Prozent) und die finanzielle Absicherung (57 Prozent). Interessant ist hier die Betrachtung nach dem Geschlecht: Beim Selbstvertrauen, der Ausbildung und der finanziellen Sicherheit, sind die Werte der männlichen Befragten deutlich über jenen der Frauen.

KRITISCHE BETRACHTUNG DES KÜNFTIGEN GESELLSCHAFTLICHEN LEBENS

Die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens sieht die Mehrheit (56 Prozent) der Menschen in der DACH-Region in den nächsten fünf bis zehn Jahren negativ. Dieses Ergebnis ist vor allem auf die Sichtweise der Menschen in Österreich (63%) und Deutschland (60 Prozent) zurückzuführen. 55 Prozent der Schweizer sehen eine positive gesellschaftliche Entwicklung. Diesen Optimismus teilen auch die jungen Befragten unter 30 Jahren mit 57 Prozent, während alle anderen Altersgruppen eine deutlich negativere Einstellung haben.

Der wichtigste Faktor für eine zufriedene Zukunft ist die eigene Gesundheit: Eine gute körperliche Verfassung steht an erster Stelle mit 60 Prozent vor einer guten mentalen Gesundheit mit 40 Prozent – die vor allem für Frauen große Bedeutung hat. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen mit je 32 Prozent eine intakte Umwelt und ein stabiler Staat. Auch hier zeigen sich erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Ländern: Während die Bedeutung der mentalen Gesundheit in der Schweiz mit 46 Prozent deutlich höher liegt als in Österreich (38 Prozent) und in Deutschland (35 Prozent), ist den Menschen in Österreich ein stabiler, sicherer Staat mit 37 Prozent wichtiger als den Deutschen mit 32 Prozent u