Inhalt | Print-Ausgabe 04/2009
30.11.2009

In einem Meer von Tränen

Gerade erst der letzten brachialen Finanzkrise mit knapper Not entkommen, wird an der Wall Street und den anderen Weltbörsen bereits wieder wie wild gezockt. Warum dies schlussendlich nur in einer epochalen Katastrophe und einem Meer von Tränen enden kann, erfahren Sie im folgenden Interview.
 

von Wolfgang Regner

FONDS exklusiv: Herr Faber, in der aktuellen Ausgabe Ihres "Gloom, Boom & Doom Report" outen Sie sich als "depressiver Optimist". Könnten Sie Ihre Stimmungslage näher erläutern? 
 
Marc Faber: Bitte sehr. Es ist immer schön, wenn man gefragt wird, wie es einem so geht. Aktuell befinde ich mich, wie von ihnen angedeutet, in einem gewissen Zwiespalt: Ich glaube zwar, dass wir das Schlimmste der Finanzkrise hinter uns und noch einige gute bis sehr gute Börsenquartale vor uns haben, doch längerfristig betrachtet läuft meiner Ansicht nach alles auf den finanziellen "Armageddon" hinaus, samt Unruhen und Kriegen bis zum totalen Zusammenbruch. Das Problem dabei: Ich kann vom Timing her schwer sagen, wie lange der Aufschwung, den ich für einen von den Wall Street-Zampanos im Bunde mit Politikern aus Barack Obamas Kabinett inszenierten Scheinboom halte, noch andauern wird. Dass er fürchterlich zusammenbrechen wird, steht für mich außer Frage. Im Extremfall steuern die USA auf eine Hyperinflation à la Zimbabwe zu, die auch die übrige Welt in Mitleidenschaft ziehen wird. 
 
Den vollständigen Artikel finden Sie in der Print-Ausgabe 04/2009 von FONDS exklusiv.