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03.03.2016

Standard Life ruft Kunden zum Abruf ihrer Ansprüche auf

Die Ansprüche auf Aktien oder eine Auszahlung nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2006 können nur noch bis 9. Juli geltend gemacht werden.

Standard Life in Edinburgh

Standard Life in Edinburgh

Foto: Schäfer CC BY-SA 3.0

Der britische Versicherer Standard Life weist darauf hin, dass potenzielle Ansprüche aus der Demutualisierung der Standard Life Assurance Company im Jahr 2006 nun nur noch weniger als fünf Monate geltend gemacht werden können. Rund 2,4 Millionen Versicherungsnehmer hatten damals Anspruch auf Aktien oder Ausgleichsleistungen in bar, von denen rund 306.000 ihre Ansprüche zunächst nicht geltend gemacht hatten. Seitdem sei die Standard Life plc darum bemüht, diesen Kunden zur Realisierung ihrer Ansprüche zu verhelfen und habe im Rahmen wiederholter Kampagnen erhebliche Fortschritte erzielt, heißt es vom Versicherer. Nur 2,5 Prozent aller ursprünglich Anspruchsberechtigten haben ihre Ansprüche noch nicht abgerufen. Standard Life versucht Anspruchsberechtigte gemeinsam mit seiner Aktienregisterstelle, Capita Asset Services, bis Ende der Frist für die Geltendmachung der Ansprüche am 9. Juli 2016 ausfindig zu machen.

 

Wer ist anspruchsberechtigt?

 

Möglicherweise anspruchsberechtigt sind alle Versicherungsnehmer, die bis März 2004 einen Antrag auf einen überschussberechtigten Versicherungsvertrag (With Profits) bei der Standard Life Assurance Company eingereicht hatten, der im Mai 2006 noch in Kraft war. Anspruchsberechtigte mit gültigem Anspruch können sich für die Geltendmachung an den Standard Life Aktionärsservice (Tel. +49 (0) 69 9753 3030) wenden. Dieser Service ist gebührenfrei. Alternativ können Anspruchsberechtigte auch den für sie vereinfachten Service von Capita Asset Services (Tel. +49 (0) 69 9753 3031) nutzen. Die dafür anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 15 Prozent (plus MwSt.) wird von dem entsprechenden Bar- oder Dividendenanspruch abgezogen.