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03.04.2013

Société Générale emittiert neue Sprint-Zertifikate auf europäische Blue Chips

Die 19 Zertifikate haben Partizipationsraten von bis zu 500% und Maximalrenditen bis zu 100%.

Die Société Générale hat 19 neue Sprint-Zertifikate auf deutsche und europäische Blue Chips emittiert. „Der Reiz von Sprint-Zertifikaten besteht darin, dass sie bei identischem Kursrisiko die überproportionale Teilhabe an den Kurssteigerungen einer Aktie oder eines Index ermöglichen, bei unseren neuen Sprintern sind das Partizipationsraten zwischen 200% und 500% und Maximalrenditen zwischen 40% und 100%“, erklärt Peter Bösenberg, Zertifikatexperte der Société Générale. Das gilt allerdings nur innerhalb einer vorab festgelegten Kursspanne. Innerhalb dieses Kursbandes zählt für den Sprint-Anleger jeder Euro, je nach Ausstattung des Zertifikates, doppelt bis fünffach, den der Basiswert zulegt. Als Gegenleistung für die verbesserten Kurschancen verzichtet der Anleger allerdings auf Kursgewinne, die über ein bestimmtes Maß hinausgehen: “Diese Ertragsobergrenze wird durch den maximalen Erstattungsbetrag bestimmt. Er gibt an, wie viel Geld der Anleger im günstigsten Fall bei Fälligkeit des Zertifikats ausgezahlt bekommt“, so Bösenberg. Die Basiswerte der neuen Sprint-Zertifikate sind folgende ausgewählte deutsche und europäische Blue Chip-Aktien: Allianz, BASF, Daimler, Danone, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Deutsche Post, E.ON, Fresenius Medical Care, France Telecom, GDF Suez, Munich Re, Nestlé, Repsol, RWE, Sanofi, ThyssenKrupp, Total und Volkswagen.

Sprint-Zertifikate eignen sich grundsätzlich für Investoren, die moderat steigende Kurse des Basiswertes erwarten und von diesen gehebelt profitieren möchten. Anleger sollten darauf achten, dass beim Kauf eines Sprint-Papiers der Kurs des Basiswerts nicht bereits deutlich über dem festgelegten Basispreis liegt, da die Hebelwirkung hier natürlich in beide Richtungen wirkt und der Anleger damit auch, bei gleicher maximal erzielbaren Auszahlung, an Kursverlusten überproportional partizipiert. Ist bei dem Kauf des Zertifikats der Basispreis und der Basiskurs nahezu identisch, so ist einerseits das Kursrisiko des Produkts vergleichbar mit dem einer Direktanlage. Die Ertragschancen aber sind höher, solange eine Kursbewegung über den Cap hinaus nicht erwartet wird. Im Gegenzug wird einerseits eine Maximalrendite festgeschrieben, andererseits müssen Anleger auf mögliche Dividendenzahlungen und jegliche Sicherungsmechanismen verzichten.