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10.11.2015

Pioneer Investments zog fast 14 Milliarden an

In den ersten drei Quartalen konnte sich die Fondsgesellschaft über Zuflüsse freuen, vor allem die Mischfonds waren bei den Anlegern beliebt.

Giordano Lombardo, CEO Pioneer Investments

Giordano Lombardo, CEO Pioneer Investments

Foto: Pioneer

Die zum Unicredit-Konzern gehörende Pioneer Investments zieht eine positive Bilanz: Bis zum Ende des dritten Quartals wurden 2015 rund 13,8 Milliarden US-Dollar an Neuzuflüssen in die Fonds verzeichnet. Damit beträgt das weltweite verwaltete Vermögen insgesamt 217 Milliarden Euro und die Fondsgesellschaft ist in Europa an siebenter Stelle und global an 14. Stelle in der Branche. „Die Zuflüsse spiegeln die Stärke unseres Investmentprozesses wider. Während dieser Periode erhöhter Volatilität, konnten wir die Kundenportfolios durch ein umsichtiges Risikomanagement erfolgreich schützen“, sagt CEO und CIO Giordano Lombardo. Vor allem die Strategien Multi Asset, Target Income und Liquid Alternative die Anleger an, so sein Resümee.

 

Die Eigentümerin Unicredit wird sich aber nicht mehr lange allein über diese Zahlen freuen können. Wie im April bekannt gegeben wurde, ist die Fusion von Pioneer Investments und der Fondssparte der spanischen Santander Bank geplant. Der dabei entstehende neue große Player auf dem Fondsmarkt würde geschätzte 400 Milliarden US-Dollar verwalten. Zum weiteren Fortschritt der Transaktion ist derzeit noch kein Zeitplan bekannt.