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09.11.2017

OFI startet mit sieben Fonds in Deutschland und Österreich

Der Französische Assetmanager legt dabei Schwerpunkte bei den Themen Nachhaltigkeit und Wandelanleihen, die auch am Heimatmarkt eine wichtige Rolle spielen.

Jean-Marie Mercadal, Generaldirektor OFI AM

Jean-Marie Mercadal, Generaldirektor OFI AM

Foto: OFI Asset Management

Bereits im Frühjahr 2017 hat OFI die ersten Schritte in die deutschsprachigen Märkte gemacht. Nun ist auch die Zulassung zum Vertrieb von sieben Investmentfonds in Deutschland und Österreich unter Dach und Fach. Damit sollen alle institutionellen Kundengruppen von B2B bis hin zu diskretionärem Mandatsgeschäft angesprochen werden. Langfristig ist geplant etwa 20 Investmentfonds in den beiden Ländern zu registrieren. Dies sei Teil der Internationalisierungsstrategie, die in den Märkten mit den größten Wachstumspotenzialen ihren Anfang nimmt, heißt es aus dem Unternehmen. Exklusiver Vertriebspartner für Deutschland und Österreich ist die Bremener BKB Bank. Das Angebot reicht von konventionellen Aktienfonds bis zu Edelmetallen. In folgende Fonds können künftige Kunden investieren:

- Der OFI Risk Arb Absolu investiert in angekündigte M&A-Transaktionen und verfolgt damit eine Risiko-Arbitrage-Strategie. Auf diese Weise lassen sich Bewertungsverschiebungen ausnutzen, wenn Fusionen oder Zukäufe öffentlich angekündigt werden. Ziel ist eine konstant positive Wertentwicklung bei geringer Volatilität und ohne Korrelation zu den Hauptanlageklassen. OFI verwaltet diese Strategie seit 2004 unter der Leitung von Fabienne Cretin.

- Der OFI Fund Euro Large Cap, aufgelegt 2015, konzentriert sich auf ein Portfolio von 40 bis 70 Unternehmen der Eurozone, die ein auf lange Sicht nachhaltiges Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial bieten. Ein Team mit fünf Senior Portfolio Managern wählt dabei aus einem Universum von etwa 500 Aktien die attraktivsten Werte unabhängig von Investmentstil, Branche oder Unternehmensgröße aus.

- Der OFI RS Euro Equity investiert vor allem in Unternehmen der Eurozone mit großer Marktkapitalisierung, die in Bezug auf die Nachhaltigkeitskriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) am besten aufgestellt sind. Die Fondsmanager verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz und arbeiten eng mit dem OFI-eigenen Team von sechs ESG-Analysten zusammen. OFI rief den Fonds bereits seit 2001 ins Leben; der Anlagehorizont liegt bei fünf Jahren. - Mit dem OFI RS European Convertible Bond, der im Jahr 1984 aufgelegt wurde, können Anleger in Wandelanleihen europäischer Unternehmen investieren, die ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen und darüber hinaus nach ESG-Gesichtspunkten überzeugen. Ziel der Fondsmanager ist es, die Wandelanleihe bis zur Wandlung zu halten, um von der freigesetzten Wertschöpfung in vollem Umfang profitieren zu können. Ein aktives Management der Aktiensensitivität (Delta) ermöglicht eine effiziente Portfoliodiversifizierung bei mittlerem Risiko.

Der OFI RS Euro Convertible Bond Defensive setzt im Vergleich dazu auf eine Begrenzung der Aktiensensitivität auf 10% bis 30%, um das Risikoprofil weiter zu senken. Damit ist das Risikoniveau des Fonds mit einem langfristigen Anleiheportfolio vergleichbar. OFI setzt diese Strategie seit 1994 um.

- Der OFI Euro High Yield investiert vor allem in Euro-denominierte Hochzinsanleihen von Unternehmen, die ihren Sitz in den OECD-Ländern. Euro-Hochzinsanleihen außerhalb der OECD sind auf 20 Prozent des Portfolios limitiert. Ausgeschlossen sind zudem Anleihen von Banken und Versicherungen. Der Fonds besteht seit 2008.

- Der OFI Precious Metals bietet langfristig orientierten Anlegern einen einfachen und transparenten Zugang zu den Edelmetallmärkten, ohne in Unternehmen der Branche investieren zu müssen. Dazu bildet das Fondsmanagementteam einen von OFI entwickelten Edelmetallindex auf Basis von Gold, Palladium, Platin, Silber synthetisch nach. Der UCITS IV-Fonds, aufgelegt 2012, sichert Währungsrisiken zum Euro ab und bietet tägliche Liquidität.