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19.07.2012

Neuer UBS-Fonds investiert in dividendenstarke deutsche Unternehmen

UBS Global Asset Management startet einen neuen Fonds, der gezielt in Aktien deutscher Unternehmen investiert, die eine hohe Dividende ausschütten. Der neue UBS (Lux) Equity SICAV – German High Dividend Fund ist mit 30 bis 50 Positionen über Unternehmensgrößen und Sektoren hinweg breit diversifiziert. Bei der Auswahl achtet das Portfolio-Management darauf, dass die Unternehmen neben hohen Dividenden gleichzeitig auch attraktive Fundamentaldaten aufweisen, heißt es in einer aktuellen Presseaussendung des Asset Managers.

Die Anlagestrategie biete Anlegern im aktuell niedrigen Zinsumfeld langfristiges Potenzial für Kapitalgewinne. Ziel des Fonds sei es, eine Dividendenrendite zu erwirtschaften, die über dem Marktdurchschnitt liege und den HDAX schlägt. Der HDAX enthält alle Werte aus DAX, MDAX und TecDax. „In der Vergangenheit haben sich deutsche Aktien mit hohen Dividenden überdurchschnittlich gut entwickelt, und selbst bei einem Niedrigwachstumsszenario sind diese Titel weiterhin attraktiv bewertet", ist man bei UBS überzeugt.

Positiver gesamtwirtschaftlicher Ausblick

„Wir fokussieren uns bei der Auswahl auf bilanziell gesunde Unternehmen“, betont Jörg Philipsen, Portfolio-Manager des neuen UBS-Fonds. Hier sei das Angebot gewachsen, denn die Verschuldung der Firmen habe sich in der vergangenen Dekade auf einem relativ niedrigen Niveau gehalten. „Deutsche Firmen sind im Vergleich zu Unternehmen aus anderen Ländern äußerst wettbewerbsfähig“, so Philipsen. Gerade die deutsche Industrie profitiere von den günstigen Rahmenbedingungen: So vergünstigten niedrige Zinsen die Refinanzierung, der gegenüber dem US-Dollar relativ schwache Euro helfe den Exporten. Zudem seien viele deutsche Unternehmen aufgrund der gestiegenen Kostenflexibilität besonders wettbewerbsfähig.

Nischenmärkte

Eine hohe Dividendenausschüttung ist jedoch nicht das allein entscheidende Kriterium für ein Investment. „Nur weil ein Unternehmen eine hohe Rendite ausschüttet, heißt das noch lange nicht, dass es sich um eine kluge Anlage handelt“, erklärt Philipsen. Es könne vorkommen, dass ein Unternehmen hohe Dividenden bezahle, sein Kurs aber stark gefallen sei. Durch den starken Kursrückgang steige die Dividendenrendite. Solche Investments würden vermieden, statt dessen konzentriere man sich auf qualitativ hochwertige Unternehmen, die dank ihrer soliden Geschäftsentwicklung hohe Dividenden zahlen können.

Im Fonds werden nicht nur Large Caps berücksichtigt. „Deutsche Small und Mid Caps bieten einen Zugang zu attraktiven Nischenmärkten“, sagt Philipsen. Der größte Anteil des Fonds-Portfolios besteht mit rund zwei Dritteln jedoch aus Large Caps. Der Fokus des Fonds liegt aktuell mit einem Portfolio-Anteil von rund einem Fünftel auf Finanzunternehmen, es folgen die Sektoren Industrie und Langlebige Konsumgüter. Zu den größten Einzelpositionen im Fonds gehören derzeit BASF SE, Allianz, E.ON sowie die Deutsche Telekom.