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15.12.2011

Neuer Fonds Edmond de Rothschild Asia Leaders setzt auf Wachstumsdynamik in Asien

Der von der französischen Fondsgesellschaft Edmond de Rothschild Asset Management neu lancierte EdR Asia Leaders ist ab sofort auch in Deutschland zugelassen. Das Fondsmanagement verantworten Thomas Gerhardt, Leiter des Schwellenländerteams, und David Gaud, Fondsmanager für asiatische Aktien. Der EdR Asia Leaders setzt auf eine der weltweit dynamischsten Investmentregionen, investiert wird in asiatische Wachstumswerte, die das Potenzial haben, sich mittel- und langfristig zu Marktführern zu entwickeln. 

Die Fondsmanager Gerhardt und Gaud streben ein konzentriertes Portfolio aus circa 50 Einzeltiteln in zehn verschiedenen Ländern an. „Wir sind davon überzeugt, dass die Chancen eines Investments in Asien in den langfristigen, strukturellen Entwicklungstrends liegen“, sagt Gerhardt. „Deshalb liegt unser Fokus schwerpunktmäßig auf den Themen Infrastruktur, Konsum und Energie bzw. Rohstoffe.“

 

Kombinierter Ansatz

 

Auf Basis eines kombinierten Top-down-/Bottom-up-Ansatzes identifiziert das Fondsmanagement Länder, die von diesen drei nachhaltigen Wachstumsquellen profitieren und Sektoren, denen dieses Wachstum zugute kommt. Bei der anschließenden Einzeltitelauswahl zählen neben dem Wettbewerbsumfeld die Firmenstrategie und die Managementqualität, aber auch das Gewinnwachstum der Unternehmen und die operativen Margen zu den wichtigsten Auswahlkriterien des Fonds. „Wir filtern die Unternehmen heraus, die über ein langfristiges und nachhaltiges Gewinnwachstum verfügen. Außerdem favorisieren wir Firmen, die regionale bzw. globale Marktführer sind oder dies werden können“, sagt Gerhardt.

 

Struktureller Wandel in Asien

 

Vor allem in China, Indien und Indonesien steigt die Kaufkraft der Bevölkerung kontinuierlich an. Das Wirtschaftswachstum wird durch die exponentielle Zunahme der Bevölkerungsschichten im kauffähigen Alter sowie die Lohnentwicklung angetrieben. Hinzu kommt, dass junge Menschen tendenziell konsumfreudiger sind. So wachsen die Einzelhandelsumsätze in China derzeit doppelt so schnell wie die Wirtschaftsleistung: Seit 2010 haben sie um 18 Prozent zugelegt.

 

Investitionen in den weiteren Ausbau der Infrastruktur genießen in vielen asiatischen Volkswirtschaften Priorität. In Indonesien ist der Anteil des für öffentliche Vorhaben zur Verfügung stehenden Etats von 2010 bis 2011 von 3,3 Prozent auf 5,0 Prozent des Staatshaushaltes gestiegen. China hat bereits im vergangenen Jahrzehnt umfangreiche Infrastrukturinvestitionen durchgeführt und plant auch in Zukunft umfangreiche Verkehrsprojekte. Indien wird ebenfalls weiter massiv in den Bau von Straßen, Brücken und Häfen investieren, auch die Stromversorgungsnetze werden ausgebaut.

 

Gleichzeitig nimmt der Energiebedarf der asiatischen Volkswirtschaften stetig zu. Während China und Indien in großem Umfang Kohle und Erdöl importieren, ist das rohstoffreiche Australien ein wichtiger Lieferant von Flüssiggas und Eisenerz. Indonesien wiederum zählt zu den weltgrößten Exporteuren von Kraftwerkskohle.