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04.07.2012

Multi Asset-Fonds: Mythos Diversifikation neu definieren

Eine Streuung des Vermögens über Anlageklassen, Regionen und Branchen ist in der Fondsindustrie insbesondere bei vermögensverwaltenden Portfolios weitverbreitet. Doch ist der übliche Investmentansatz, das einfache strategische Mischen verschiedener Assetklassen, noch zeitgemäß? „Im Kern sollte nicht mehr über Asset Klassen, sondern über Risiken und Ideen aus unterschiedlichen Bereichen diversifiziert werden – mit einem Höchstmaß an statistischer Unabhängigkeit“, meint Richard Zellmann, Geschäftsführer der First Private Investment Management KAG.

Richard Zellmann, Geschäftsführer der First Private Investment Management KAG

Richard Zellmann, Geschäftsführer der First Private Investment Management KAG

„Der herkömmliche Ansatz der Diversifikation – die prognoseabhängige Mischung von Long-only-Assets – bietet neben der Herausforderung, befriedigende Resultate zu erzielen, auch deutlich weniger Schutz vor Verlusten als noch vor Jahren“, betont Richard Zellmann von der First Private Investment Management KAG. Asset Manager seien also zum Umdenken aufgefordert, da die Korrelation der verschiedenen Anlageformen zugenommen habe.

 

Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken habe zu einem historischen Anlagenotstand geführt und Geld fließe in Vermögenswerte, die jegliche fundamentale Grundlage vermissen ließen. Zudem verstärke die fortschreitende Globalisierung die Synchronisation der Asset Klassen und stelle damit die Erfolgsaussichten einer statischen Streuung des Portfolios in Frage. Zellmann: „Denn eine geringe oder nicht vorhandene Korrelation ist eine zwingende Voraussetzung für positive Diversifikationseffekte und eine Steigerung der Portfolioeffizienz.“

 

Asset Manager können die Entwicklungen genauso wenig beeinflussen, wie die Frequenzsteigerung potenzieller Finanzmarktkrisen, von denen gleich mehrere Asset Klassen betroffen sind. „Ihnen bleibt einzig die Möglichkeit, als  verantwortliche Vermögensverwalter neue Wege zu gehen. Eine Option ist der Grundgedanke einer flexiblen Multi-Asset-Strategie, die besagt, dass es nicht den einen, langfristig ,richtigen’ Anlage-Mix gibt und damit den Mythos der Diversifikation neu definiert“, führt Zellmann weiter aus.

 

„Verzicht auf satte Renditen“

 

„Die Investitionen sollten in ausgesuchte Anlagen diverser Assetklassen rund um den Globus erfolgen. Mit einer breiten Diversifikation und hoher Flexibilität können Asset Manager die Chancen an den Kapitalmärkten nutzen, ohne in Phasen der Marktschwäche Verluste zu erleiden.“, erklärt Zellmann den Ansatz einer modernen Multi-Asset-Strategie. Wichtig sei auch der Verzicht auf satte Renditen unter Inkaufnahme hoher Volatilität, um dafür das Kapital bestmöglich abzusichern.

 

Der Fonds First Private Wealth (ISIN DE0000A0KFTH1) belege mit seiner niedrigen Volatilität von bis zu 4% p.a. sowie einer Rendite in den letzten drei Jahren von 7,69 % p.a., dass eine flexible Multi-Asset-Strategie funktioniere. „In punkto Risikoprofil entspricht der First Private Wealth einem Rentenfonds, zeichnet sich aber durch ein wesentlich besseres Ertragspotenzial aus als derzeit der Rentenmarkt bietet. Damit ist der First Private Wealth eine mehr als lohnende Alternative für konservative Anleger“, sagt Rainer Ottemann, Managing Director bei der max.xs financial services AG.