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10.10.2012

MainFirst legt seinen ersten Anleihefonds auf

Der international tätige Vermögensverwalter MainFirst Asset Management erweitert seine Fondspalette um eine weitere Anlageklasse und legt am 12. Oktober 2012 seinen ersten Anleihefonds auf. Die Vertriebszulassung für Deutschland, Österreich, Schweiz und weitere Länder ist beantragt. Der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced investiert in dem stark wachsenden Feld der Unternehmensanleihen aus aufstrebenden Volkswirtschaften aus Lateinamerika, Osteuropa, Afrika und Asien, den so genannten Schwellenländern.

 

Thomas Rutz, MainFirst Asset Management

Thomas Rutz, MainFirst Asset Management

„Dieses Segment bietet nach unserer Überzeugung eine Kombination aus deutlich höherer Rendite bei gleichzeitig besseren – und sich weiter verbessernden – Fundamentaldaten, im Vergleich zu Titeln aus traditionellen Industriestaaten mit ähnlichen Charakteristika", sagt Fondsmanager Thomas Rutz, der den Fonds aus Zürich verwalten wird.

 

Ausbalanciertes Portfolio

 

Der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (ISIN: LU0816909369) strebt eine ausgewogene („balanced”) Verteilung des Fondsvermögens in Anleihen mit einem Investment Grade Rating sowie in hoch verzinsliche Titel aus Schwellenländern an. Grund für diese Aufteilung: „Anleihen mit gutem Rating reagieren eher auf eine Änderung des Zinsumfelds, dagegen folgen Anleihen mit niedrigerem Rating eher den Trends am Aktienmarkt. Mit einem ausbalancierten Investmentansatz wird ein attraktives Wertentwicklungspotential über verschiedene Marktphasen erschlossen, bei gleichzeitig geringerer Schwankungsbreite“, erklärt Co-Fondsmanager Corner Bruhin.

 

Unternehmensanleihen aus Schwellenländern gelten als eine der attraktivsten Anlagesegmente. Denn viele Firmen in Lateinamerika, Osteuropa, Afrika und Asien profitieren von einem starken Konsumwachstum und einer jungen, kaufkräftigen Bevölkerung im jeweiligen Heimatland, sowie soliden Unternehmensbilanzen. „Trotz dieses positiven Trends müssen diese Firmen für ihre Anleihen oft deutlich höhere Zinsen zahlen als Wettbewerber in Europa und Nordamerika, gleichzeitig ist die durchschnittliche Verschuldung dieser Unternehmen niedriger als bei ähnlichen Anleihen aus Industrieländern ", heißt es weiter. Die Schwellenländer werden weiterhin stärker wachsen als Industriestaaten und Unternehmen profitieren davon.

 

Ratingverbesserungen als größtes Performancepotenzial

 

Investoren profitieren so gleich doppelt: durch die hohen laufenden Zinszahlungen und die Chance auf Kursgewinne, wenn sich das Rating der Anleihen aus Schwellenländern künftig verbessern sollte. In Zukunft werden Ratingverbesserungen das größte Performancepotential aufweisen, da der Renditeaufschlag von Anleihen aus Schwellenländern immer noch ein Mehrfaches der Rendite von Bundes- oder US-Staatsanleihen ausmacht, so die Überzeugung des Fondsmanagement-Teams.

 

Währungsgesicherte Tranchen

 

Im MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced werden die Ländergewichtungen im Fonds beschränkt, damit kein Land einen zu hohen Stellenwert besitzt. Die Auswahl der einzelnen Anleihen erfolge nach einer intensiven Analyse der einzelnen Unternehmen und ist auf maximal drei Prozent beschränkt, wird betont. Das Anlageteam analysiert das gesamte Anleihespektrum eines Emittenten und investiert ebenfalls in Wandelanleihen oder Anleihen in anderen „Hartwährungen“.

 

An einem Index orientiere man sich nicht, sondern man nutze die Möglichkeiten, in Titel zu investieren, die nicht in den bekannten Indizes für Schwellenländer-Unternehmensanleihen enthalten sind. Das Portfolio wird mittelfristig aus mehr als 90 Positionen bestehen, um eine ausreichende Risikostreuung zu gewährleisten. Der Fonds ist  in US-Dollar, Euro und Schweizer Franken erhältlich (ISIN: LU0816909013/LU0816909286/LU0816909369).