Meldungen | Investmentfonds
23.08.2018

Lingohr & Partner setzt auf Small-Caps

Der "Lingohr Global Small Cap" verfolgt eine Value-Strategie und ist auch für Privatanleger verfügbar. Der hauseigene Investmentprozess CHICCO wurde dafür adaptiert.

Goran Vasiljevic, CIO Lingohr & Partner

Goran Vasiljevic, CIO Lingohr & Partner

Foto: Lingohr & Partner

Der deutsche Asset Manager Lingohr & Partner legt eine Small-Cap-Strategie auf und nutzt dazu den bisherigen Mantel des Lingohr Global Select. Um der neuen Strategie gerecht zu werden, wird der Fonds umbenannt und heißt ab sofort Lingohr Global Small Cap. Das globale Portfolio aus unterbewerteten Aktien kleiner bis mittelgroßer Unternehmen verfolgt das Ziel, einen langfristig überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erwirtschaften. Als Teilfonds der Lingohr SICAV ist der Lingohr Global Small Cap sowohl für institutionelle Kunden als auch Privatanleger verfügbar. Das investierbare Small-Cap-Universum umfasst etwa 7.000 Einzeltitel, fast doppelt so viele wie das Large-Cap-Segment.

Unter dem Radar

„Die enorme Größe des globalen Small-Cap-Universums und die geringere Analystenabdeckung bieten eine höchst spannende Ausgangsbasis für Stockpicker“, sagt Goran Vasiljevic, CIO und Sprecher der Geschäftsführung. „Gleichzeitig führt die fortlaufende Passivierung dazu, dass kleine Aktien vielfach unterhalb des Radars laufen. Die Wachstumserwartungen der kleinen Unternehmen werden vom Markt fundamental teils zu hoch eingeschätzt und attraktive Titel oftmals übersehen.“ Diese Fehlbewertungen will sich Lingohr als Value-Investor zu Nutze machen. Mit der neuen strategischen Ausrichtung des Fonds reagiere man zudem auf explizite Kundenwünsche, so Vasiljevic. Auch beim Lingohr Global Small Cap erfolgt die Identifikation und Auswahl der unterbewerteten Aktien mithilfe des selbst entwickelten Investmentprozesses CHICCO. Nach intensivem Research wurde dieser Prozess über die letzten 18 Monate speziell für den Small-Cap-Bereich adaptiert und angepasst. Ein computergestütztes Screeningverfahren wählt die Einzeltitel auf Basis relevanter, fundamentaler Daten aus. Um der relativ großen Anzahl an Aktien gerecht zu werden, ist der gesamte Prozess stark systematisch. Ein Portfoliomanagement-Team bewertet zuletzt die Anlagevorschläge des Computers, in dem es Plausibilitätschecks durchführt und die Datengrundlage verifiziert. Die finale Kaufliste umfasst dann ca. 300 Aktien.