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04.06.2019

Janus Henderson Investors legt Global Sustainable Equity Fund auf

Der Mehrthemenfonds ist nach Luxemburger Recht als UCITS-Aktienfonds zugelassen. Die Strategie mit vier globalen Megatrends wird in Großbritannien bereits seit 1991 mit einem Fonds verfolgt.

Hamish Chamberlayne, Head of SRI Janus Henderson

Hamish Chamberlayne, Head of SRI Janus Henderson

Foto: Janus Henderson

Vor dem Hintergrund fundamentaler ökologischer und sozialer Trends hat Janus Henderson Investors den Horizon Global Sustainable Equity Fund aufgelegt. Der Fonds ist nach der OGAW-Richtlinie (UCITS) zugelassen, hat seinen Sitz in Luxemburg und ist in US-Dollar denominiert. Euro-Anlageklassen sind ebenfalls erhältlich. Er besitzt Vertriebszulassungen für eine Reihe europäischer Länder. Leitender Portfoliomanager ist Hamish Chamberlayne, der seit Dezember 2011 für die Strategie verantwortlich ist. Dem neuen Fonds liegt der gleiche Investmentansatz zugrunde wie dem gleichnamigen OEIC-Fonds mit Sitz in Großbritannien, der im September 2018 für den deutschen Markt zugelassen wurde. Aufgelegt wurde die Strategie im Jahr 1991. Der Fonds ist als Mehrthemenfonds konzipiert und basiert auf zehn langfristigen Anlagethemen in vier Megatrends, die das Fondsmanagement-Team als wesentlich für die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft und -gesellschaft ansieht: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Bevölkerungswachstum und demographischer Wandel. Dies ermögliche den Aufbau eines gut diversifizierten Portfolios bei flexibler Sektor-Aufteilung. Der Fonds orientiert sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und verfolgt explizit einen Low-Carbon-Ansatz zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Das Volumen der Strategie beträgt 1,1 Milliarden US-Dollar (Stand 30. April 2019).

Die besten Ideen zur Nachhaltigkeit

Ziel des Fondsmanagementteams ist eine langfristige Outperformance des Markts durch Aufbau eines differenzierten globalen Aktienportfolios, bestehend aus den „besten Ideen“ im Nachhaltigkeitsbereich. Durch Berücksichtigung von ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) wird ein Portfolio mit günstigem Risikoprofil angestrebt. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass die besten Anlageergebnisse von Unternehmen generiert werden, die Lösungen für ökologische und soziale Probleme anbieten. Sie weisen attraktive Investmentcharakteristika auf, wie dauerhaftes Ertragswachstum und nachhaltige Cashflows. „Das bedeutendste Thema unserer Zeit – der Klimawandel – verlangt von uns den Übergang zu einer kohlenstoffarmen, nachhaltigen Wirtschaft bei gleichzeitiger Wahrung der notwendigen Produktivität, um das Angebot an Gütern und Dienstleistungen aufrechtzuerhalten“, sagt Hamish Chamberlayne, Head of SRI (Socially Responsible Investment). „Nach unserer Überzeugung mindert ein SRI-Ansatz nicht die Chancen, positive Anlageerträge mit einem differenzierten globalen Aktienportfolio zu erzielen, das die besten Ideen im Nachhaltigkeitsbereich vereint."