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30.03.2017

INP startet neues Beteiligungsangebot für Pflegeeinrichtungen

Der auf Sozialimmobilien spezialisierte Fondsanbieter hat mit der Eigenkapital-Platzierung des "24. INP Deutsche Pflege Portfolio" begonnen. Der Publikums-AIF investiert in drei stationäre Pflegeeinrichtungen.

Foto: INP

Die INP Holding AG hat die Vertriebserlaubnis der BaFin für ihren neuesten Publikums-AIF erhalten. Bei den Fondsimmobilien des „24. INP Deutsche Pflege Portfolio“ handelt es sich um die im Jahr 2016 fertiggestellte Seniorenpflege „Am Fredenberg“ in Salzgitter (Niedersachsen) mit 132 Pflegeplätzen, das „Haus Kipfenberg“ in der oberbayerischen Gemeinde Kipfenberg mit 73 Pflegeplätzen sowie die Seniorenresidenz „Am OLGA-Park“ in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) mit insgesamt 72 Pflegeplätzen. Die Fondsgesellschaft investiert jeweils mittelbar über Objektgesellschaften in die Immobilien. Als Betreiber der Einrichtungen fungieren die Geras GmbH (Salzgitter), die Renafin GmbH (Kipfenberg) sowie die ASO Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen gGmbH. Mit allen Betreibern wurden jeweils indexierte Mietverträge mit Laufzeiten von 20 Jahren zzgl. individueller Verlängerungsoptionen geschlossen. Das Fondsvolumen des „24. INP Deutsche Pflege Portfolio“ beträgt rund 27,6 Mio. Euro davon 12,8 Mio. Euro zu platzierendes Eigenkapital. Die monatlichen Auszahlungen sind beginnend mit 5,0% p.a., ansteigend auf 5,25% p.a. während des Prognosezeitraums bis zum 31. Dezember 2028 geplant.

Matthias Bruns, Vertriebsvorstand der INP Holding AG, zeigt sich optimistisch: „Aufgrund der demografischen Entwicklung in Europa und insbesondere in Deutschland ist der Pflegemarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt. Das steigende Transaktionsvolumen für Pflegeimmobilien, das im vergangenen Jahr mit rund drei Milliarden Euro ein neues Rekordniveau erreicht hat, bestätigt das zunehmende Investoreninteresse.“ Das Angebot für Pflegeleistungen liege dennoch weit unter dem Bedarf: „Um den Bedarf an stationären Pflegeleistungen zu decken, müssen mindestens 12.000 neue Pflegeplätze jährlich entstehen.“