Meldungen | Emerging Markets, Investmentfonds
17.10.2011

ING IM legt Emerging Market High Dividend Fonds auf

Diese Woche legte ING Investment Management den ING Emerging Market High Dividend Fund auf, der in Dividendenpapiere aus Schwellenländern investiert.

Manu Vandenbulck, Senior Investment Manager ING IM

Manu Vandenbulck, Senior Investment Manager ING IM

ING IM

Der in Luxemburg registrierte Fonds folgt auf den Launch des geschlossenen Investmentfonds ING Emerging Markets High Dividend Equity, der in diesem Jahr mit einem Volumen von 385 Mio. US-Dollar in den USA aufgelegt wurde. Der neue Fonds verfolgt einen an hohen Dividenden orientierten Ansatz und zielt auf Outperformance mit geringerer Volatilität und begrenztem Abwärtsrisiko ab. Zugleich bietet der Fonds eine Dividendenrendite, die im Prinzip um mindestens ein Prozent höher liegt als beim MSCI Emerging Markets Index. Durch Umsetzung strikter und konsequenter Anlagedisziplin und Fokus auf Aktien mit nachhaltigen, zu erwartenden Dividendenrenditen strebt das Fondsmanagement danach, die Risiken eines passiven Investments in hochrentierliche Werte wie beispielsweise die sogenannten Dividendenfallen zu vermeiden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Unternehmen, deren Renditen steigen, wenn sich die Rahmendaten abschwächen und Dividendenunsicherheit um sich greift. Auch unbeschränkte Dividendenstrategien, die aufgrund sektoraler Präferenzen zu Verzerrungen führen können, werden gemieden.
"Ein Ende der in den vergangenen zehn Jahren beobachteten exponentiellen Wachstumsentwicklung der Schwellenländer ist nicht in Sicht“, erklärt Manu Vandenbulck, Senior Investment Manager ING IM und leitender Portfoliomanager des Fonds, „Nach Angaben der Weltbank tragen die acht größten Schwellenländervolkswirtschaften mittlerweile stärker zum globalen Wachstum bei als die Europäische Union, Japan und die USA zusammen. Dabei nimmt auch die relative Bedeutung der Inlandsnachfrage gegenüber den traditionellen Impulsgebern des Exportsektors zu." Die günstigen Voraussetzungen der Unternehmen in den Schwellenländern wie die niedrige Nettoverschuldung und die hohe Gewinnspannen machen den Portfoliomanager zuversichtlich: "Höhere Umsatzsteigerungen, solidere Bilanzen und günstigere Bewertungen schaffen den Rahmen für Outperformance, während die im letzten Jahrzehnt beobachteten höheren Dividendenzuwächse in den Schwellenländern ein klares Indiz für die zunehmende Deckungsgleichheit mit Aktionärsinteressen sind. Die Dividendenrendite von durchschnittlich 3,1% an den Emerging Markets fällt im Vergleich zu 2,2% für US-Werte und 2,4% für japanische Werte deutlich günstiger aus."