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03.07.2017

Hautkrebs: Neue Ansätze in der Immunonkologie treiben Forschung voran

Zu viel Sonne in den Ferien kann langfristig zu bösartigen Melanomen führen. Über Pharmafirmen und spezialisierte Fonds können auch Anleger in die Krebsforschung investieren.

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Viele Österreicher zieht es in den kommenden Wochen wieder an die Strände Südeuropas, wo sie die Sonne in vollen Zügen genießen möchten. Und auch all jene, die in heimischen Gefilden urlauben, werden in nächster Zeit wohl jede Menge Sonne abbekommen. Doch das sommerliche Bad in der Sonne bringt auch Schattenseiten mit sich. Denn zu viel und intensive Sonneneinstrahlung auf ungeschützte Haut gilt als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Hautkrebs. Besonders das als „Schwarzer Hautkrebs“ bekannte maligne Melanom gilt aufgrund der hohen Entstehungsraten von Töchtergeschwülsten als sehr aggressiv. Ein solches wurde laut Statistik Austria im Jahr 2014 in Österreich bei mindestens 1.794 Menschen diagnostiziert. Damit waren hierzulande fünf Prozent aller Krebsneuerkrankungen sowie fast zwei Prozent aller Krebssterbefälle dem Hautkrebs zuzuordnen. Im vergangenen Jahrzehnt stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate bei Frauen um 24 Prozent und bei Männern um 16 Prozent deutlich an.

Sonne in Maßen und regelmäßige Kontrolle

Als wirksamste Form der Vorbeugung empfehlen Hautärzte, zu langes Verweilen in der prallen Sonne zu vermeiden. Legt man sich beispielsweise am Strand in die Sonne, sollte das nicht ohne das Auftragen von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor erfolgen. Darüber hinaus empfehlen Dermatologen einmal jährlich eine Arztordination zur Kontrolle aufzusuchen. Regelmäßige Kontrolle ist auch deshalb so wichtig, weil eine rechtzeitige Behandlung die Erfolgsaussichten massiv steigert.

Immunonkologie liefert vielversprechende Ansätze

Wenn es keine andere Lösung gibt, gilt eine Operation mit anschließender Chemotherapie als Standardbehandlung von Hautkrebs. Neue, vielversprechende Impulse bringt die Immunonkologie. Konkret entwickeln Unternehmen des Biotech-Sektors Medikamente, die das körpereigene Immunsystem auf die Tumorzellen ansetzt und so den Krebs bekämpft. „Mehrere Pharma- und Biotechunternehmen wie Roche und Novartis haben in den letzten Jahren neue Medikamente auf den Markt gebracht und aktuell sind weitere in der Pipeline“, weiß Ingo Grabowsky, Österreich-Verantwortlicher bei der Lacuna GmbH, die mit ihren beiden Gesundheits-Aktienfonds Lacuna BB Adamant Global Healthcare und Lacuna BB Adamant Asia Pacific Health in der Branche investiert ist. „Einerseits bieten sich durch die Entwicklung gute Chancen für unsere Investoren, andererseits geht es auch um den gesundheitlichen Fortschritt und den damit verbundenen Erfolg bei der Bekämpfung von heimtückischen Krankheiten im Sinne der gesamten Gesellschaft“, so Grabowsky.