Meldungen | Banken, Buchtipp, Finanzmarkt
18.04.2012

Finanzprodukte in Zeiten der Vertrauenskrise: Innovative und nachfrageadäquate Produktansätze

Im Jahre 2007 erlebte die Weltbevölkerung den Beginn einer Finanz- und Wirtschaftskrise, wie es sie seit 1929 nicht mehr gegeben hatte. Erste deutsche Opfer einer regionalen Subprime-Krise in den USA wurden Finanzinstitutionen wie die IKB und die Sachsen LB. Die Situation verschärfte die bereits vorhandene Kreditklemme, die aufgrund der Basel-II-Kriterien durch höhere Eigenkapitalerfordernisse bereits verbreitet war. 

von Sebastian Weißschnur

Neben den Kreditinstituten waren jedoch auch Privatanleger unmittelbar betroffen. Als prominentes Beispiel ist die Investmentbank Lehman Brothers (USA) zu nennen, an der unzählige Privatanleger über Zertifikate beteiligt waren. Mit der Anmeldung der Insolvenz am 15. September 2008 bescherte Lehman Brothers sowohl Privatanlegern, als auch seinen institutionellen Shareholdern schwere Verluste. In der Folge entstanden bei mehreren großen deutschen Banken starke Liquiditätsengpässe, sodass die Bundesbank einen großen Knall für das deutsche Bankwesen fürchtete.

 

Um zu verhindern, dass die Mehrheit der deutschen Sparer ihre Sichteinlagen abräumt, versuchte die deutsche Bundesregierung Ruhe in diese ökonomisch gefährliche Situation zu bringen. Dennoch ist das Vertrauen der deutschen Sparer in die Kompetenz der Geschäftsbanken deutlich gesunken. Dieser Imageverlust ist gleichermaßen auf viele Anlageprodukte übertragbar. Gleichzeitig erhalten kleine und mittelständische Unternehmen nur noch sehr begrenzt Bankkredite. Aus diesem Grund skizziert das vorliegende Buch mögliche Finanzprodukt-Lösungen, die der Nachfrage der deutschen Sparer und Unternehmer weitgehend entsprechen.

 

Das Ziel dieses Werkes besteht darin, die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Rolle der Banken innerhalb der Krise als situativen Hintergrund der Arbeit zu beleuchten. Weiterhin werden krisenbedingte Wirkungen auf bestehende Finanzprodukte beschrieben und zielgruppenorientierte Produkteigenschaften ermittelt.

 

Schließlich soll die Bedeutung von Innovationen skizziert werden. Die ermittelten Produkteigenschaften werden auf praktische Beispiele transferiert, die anschließend einer kritischen Bewertung unterzogen werden

 

 

Um das Buch zu kaufen, klicken Sie bitte auf:  

 

 

 

Über den Buchautor:

 

Sebastian Weißschnur wurde 1979 in Hamburg geboren.Nach seinem Abitur am Internatsgymnasium Schloss Plön durchlief er im Rahmen eines Traineeships mehrere Stationen bei der größten deutschen Vertriebsorganisation mit Sitz in Frankfurt/Main und wurde im Jahre 2003 zum Regionalgeschäftsstellenleiter ernannt. Es folgten Tätigkeiten in Köln als Privat- und Firmenkundenberater sowie als Ausbilder der Industrie- und Handelskammer. Seine fachliche Basis festigte Herr Weißschnur, indem er den "Versicherungsfachwirt (IHK)" mit dem Schwerpunkt "Marketing/Vertrieb", den "Fachwirt für Finanzberatung (IHK)" mit dem Wahlfach "Geschlossene Fonds" und den an europäischen Maßstäben orientierten Abschluss "Masterconsultant in Finance® MFC (IOFC)" erfolgreich absolvierte.Im Jahre 2009 wechselte der Autor als Vorstandsassistent zur FinanzNet Holding AG. Dort begleitete er den Markteintritt eines Zweitmarktunternehmens im Policenhandel in Nürnberg und baute den Vertrieb für ein deutsches Emissionshaus in Leipzig mit auf.Zuletzt war er maßgeblich an der Konzeption und Akquisition der Ausschließlichkeitsorganisation für einen Münchener Emittenten beteiligt.Um seine betriebswirtschaftliche Expertise abzurunden, schloss Herr Weißschnur Ende 2011 sein berufsbegleitendes Studium zum „Diplom-Kaufmann (FH)“ mit Schwerpunkt Marketing und Logistik sehr erfolgreich ab.