Meldungen | Finanzmarkt
26.07.2012

EZB-Präsident Mario Draghi sorgt für gute Stimmung an den Finanzmärkten

„Die EZB wird im Rahmen ihres Mandates alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten“, so formuliert es Draghi heute bei einer Rede in London und legt nach: „ Und glauben Sie mir es wird ausreichen!“

Die Reaktion der Finanzmärkte, kam umgehend und in positiver Weise. Dabei zeigt sich einmal mehr, wie schnell derzeit die Stimmung an den Märkten hin- und hergerissen wird.

 

Der Notenbankchef „führt auch ins Feld“, "dass der Transmissionsmechanismus für die Wirkung der Geldpolitik durch das hohe Zinsniveau bei den Staatsanleihen der Krisenländer gestört sei." Damit wurden auch schon in der Vergangenheit Maßnahmen für Krisenländer am Anleihemarkt begründet.

 

Neben den Aktienmärkten profitierten vor allem die Anleihemärkte

 

Die Krisenstaaten Spanien und Italien sind das eigentliche Ziel dieser EZB-Maßnahmen. Dort sank im längeren und richtungsweisenden Laufzeitbereich von zehn Jahren die Rendite für spanische Staatsanleihen erstmals seit einer Woche wieder unter die kritische Marke von sieben Prozent. Bei kurzlaufenden Titeln von zwei Jahren gaben die Renditen sowohl in Spanien als auch Italien noch kräftiger um mehr als einen halben Prozentpunkt nach.