Meldungen | Investmentfonds
13.10.2011

Erste-Sparinvest setzt auf Vertrautes

Die Erste-Sparinvest hat einen neuen Investmentfonds begeben, bei dem in Deutschland, Österreich und die Schweiz angelegt wird. Diese Länder stünden nicht nur für Stabilität, Wohlstand und viele kulturelle Anknüpfungspunkte – auch politisch und wirtschaftlich seien seit Jahrzehnten enge Bande geknüpft, die den Menschen relative Sicherheit vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise geben, heißt es bei der Kapitalanlagegesellschaft der Erste Bank und der österreichischen Sparkassen.

Franz Gschiegl, Erste-Sparinvest

Franz Gschiegl, Erste-Sparinvest

„Die Währungskrise in Europa rückt finanzstarke Länder mit überblickbaren Schulden in den Fokus der Investoren. Deutschland, Schweiz und Österreich zählen dazu”, sagt Erste-Sparinvest-Geschäftsführer Franz Gschiegl. Das langfristige Wirtschaftswachstum dieser Staaten werde  mit den aktuell prognostizierten 1 bis 2%  zwar nur moderat ausfallen, die Schuldenbelastung sei aber im Unterschied zu anderen Ländern in den Griff zu bekommen.

 

Beim ESPA D-A-CH Fonds (ISIN: AT0000A0RMH4) handelt es sich um einen aktiv gemanagten, gemischten Fonds mit Einzeltiteln aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH). Das Portfolio des Fonds setzt sich zu ca. 80% aus Staats- und Unternehmensanleihen und zu ca. 20% aus Aktien zusammen.

Die Bandbreite bei den Aktien beträgt Null bis 30%. Fremdwährungsrisiken aus dem Schweizer Franken werden aktiv gemanagt. Die Staatsanleihen verfügen über die beste Bonitätsstufe (AAA), bei den Unternehmensanleihen werden Titel mit guter bis sehr guter Bonität ausgewählt.

 

Alle maßgeblichen Branchen

 

Für den Aktienteil kommen nur renommierte und etablierte Aktien, die überwiegend im Deutschen Aktienindex (DAX), im Austrian Traded Index (ATX) und im Swiss Market Index (SMI) notieren, in Frage. Sowohl bei den Unternehmensanleihen als bei den Aktien werden alle maßgeblichen Branchen ausgewogen abgedeckt.

 

Das Fondsmanagement beobachtet ständig die Marktsituation und ermittelt auf dieser Grundlage die optimale Mischung dieser Anlageklassen, wird betont. Ist das Börseklima gerade günstig, werden verstärkt chancenreiche Aktien erworben. Geht es an den Märkten turbulenter zu, wird das Augenmerk eher auf stabilere Anleihen gelegt und die Aktienquote auf bis zu null reduziert. „Durch die flexible Anpassung an die Marktentwicklung kann so das Verlust-Risiko reduziert werden ohne die Aussicht auf Erträge zu schmälern“, betont Paul Severin, Produktstratege der Erste-Sparinvest.

 

„Die Kombination von Sicherheit und Ertrag sowie Anleihen und Aktien sollte dem Anleger eine durchaus attraktive Ertragsperspektive geben. Wir sprechen bewusst Investoren an, die sich wegen der Unsicherheit an den Finanzmärkten momentan primär für bekannte und vertraute Werte interessieren", so Gschiegl.