Meldungen | Immobilienfonds, Nachhaltigkeit
08.10.2019

DWS verpflichtet sich zu CO2-Reduktion für Euro-Büroimmobilien-Fonds

Um 50% soll die CO2-Intensität des europäischen Büroimmobilien-Portfolios bis 2030 reduziert werden, so die selbst gegebene Vorgabe. Das bedeute auch weniger Betriebskosten und eine höhere Wertigkeit der Gebäude.

Clemens Schäfer, Head of Real Estate Europa DWS

Clemens Schäfer, Head of Real Estate Europa DWS

Foto: DWS

Das Management für europäische Immobilienfonds der DWS hat das Ziel bekannt gegeben, die CO2-Emissionen ihres gesamten Büroimmobilien-Portfolios bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Diese Maßnahme würde dann zu einer geschätzten Reduktion von jährlich 61.000 Tonnen CO2 führen. Im Detail setzt sich die DWS das Ziel einer Reduzierung der CO2-Intensität (definiert als CO2-Emission pro Quadratmeter) um 50 Prozent, gemessen am Referenzjahr 2017. Dieses Ziel soll durch Investitionen in die Energieeffizienz und durch ein noch stärkeres Engagement bei Gesprächen mit Mietern zu Energieeinsparstrategien erreicht werden. Diese Maßnahmen tragen nicht zuletzt zur Optimierung der Performance der Büroimmobilien bei. Des Weiteren wird die DWS die Nutzung erneuerbarer Energien durch entsprechende Installationen vor Ort, etwa in Form von Solarpaneelen, und Verträgen zum Bezug von erneuerbarer Energiequellen ausweiten. "Als verantwortungsvoll handelndes Unternehmen an den lokalen Standorten fühlen wir uns verpflichtet, unseren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels im Immobiliensektor zu leisten. Einem Sektor, der zusammen mit der Bauindustrie zu rund 40 Prozent zu den weltweiten CO2-Emissionen beiträgt“, so Clemens Schäfer, Head of Real Estate für Europa bei der DWS. “Dieser Prozess wird uns nicht nur helfen, die Effizienz von Büroimmobilien zu steigern, sondern wir erwarten auch, dass sich dieses Ziel positiv auf die Rendite für unsere Investoren auswirkt, indem wir die Betriebskosten senken und Mietern und Investoren attraktivere und qualitativ hochwertigere Gebäude zur Verfügung stellen können."

Das CO2-Reduktionsziel sei Teil einer weitgefassten ESG-Strategie (Umwelt, Soziales, Governance) im Immobilienfondsbereich. Hierbei sollen durch Maßnahmen zur Vermeidung umweltspezifischer Risiken bessere risikoadjustierte Renditen, eine höhere Gebäudeperformance, niedrigere Ausgaben und eine höhere Gebäudequalität für Mieter erreicht werden. Langfristig überlegt man bei der DWS, solche Ziele auch auf andere Immobilienarten und Regionen auszuweiten. Jessica Elengical, Head of ESG Strategy für den Bereich Alternatives der DWS fügt an: “Wir glauben, dass es für einen aktiven Vermögensverwalter wichtig ist, in die Nachhaltigkeit von Immobilien zu investieren, um deren Werthaltigkeit zu erhalten und langfristig zu steigern.“