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22.11.2018

Bank Gutmann wieder auf 1. Platz beim Privatbanken-Test

Im jährlichen Markttest der besten Privatbanken durch die Fuchsbriefe besetzt die Bank Gutmann sowohl in der Österreich-Wertung als auch im Gesamtranking den Spitzenplatz.

Alfred Oberläuter, Robert Striberny (Bank Gutmann)

Alfred Oberläuter, Robert Striberny (Bank Gutmann)

Foto: Fuchsbriefe

Seit 16 Jahren bewerten Experten der Fuchs | Richter Prüfinstanz jährlich rund 80 Private Banking Institute aus dem deutschsprachigen Raum. Dieses Jahr war das Testszenario als Praxistest der neuen Anlagerichtlinie MiFID II angelegt. Die österreichischen Anbieter setzten heuer den Maßstab bei der Beratungsqualität und verweisen ihre Mitbewerber aus Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg auf die Plätze – die ersten fünf Ränge gehen allesamt nach Österreich. Angeführt wird dieses Spitzenfeld von der Bank Gutmann, die in allen vier Bewertungskategorien (Beratungsgespräch, Vermögensstrategie, Portfolioqualität, Transparenz) mit „Sehr gut“ bewertet wurde. Dahinter folgen das Bankhaus Carl Spängler, Capital Bank, Schoellerbank und die Walser Privatbank. Frank W. Lippitt, Vorstandsvorsitzender der Bank Gutmann: „Wir nehmen die Rückmeldungen, die wir seit vielen Jahren aus den Markttests erhalten, sehr ernst und bauen sie laufend in unsere Qualitätsprozesse ein. Das macht sich sehr bezahlt. Ich freue mich für alle österreichischen Banken, die im Vergleich zum internationalen Mitbewerb nachweislich Top-Beratungsleistung erbracht haben, weil so eine geballte Leistung die beste Werbung für Österreich als Anlage-Standort ist.“

Testszenario mit Millionen-Erbe

Im Test des Verlags Fuchsbriefe wird jedes Jahr ein neues komplexes aber realistisches Szenario konstruiert. Verdeckte Testkunden treten mit diesem Szenario an die Banken heran und bewerten den gesamten Prozess von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschlussgespräch und somit dem Veranlagungsvorschlag inklusive der Konditionen nach einem einheitlichen und wissenschaftlich fundierten System. Im heurigen Szenario hatten die Testkunden eine Erbschaft von 3 Millionen Euro angetreten, von der nach Steuern 2,1 Millionen übrigblieben. Das Geld wollten sie bei zwei Banken in Konkurrenz anlegen. Risikovorgabe war ein maximaler Verlust vom erreichten Höchststand zwischen zehn und 20 Prozent. Zum Teil erwarteten die Kunden regelmäßige Ausschüttungen bzw. Unterstützung beim Kauf einer Immobilie. Die Anbieter sollten selbst benennen, welche Rendite sie bei den Kundenvorgaben liefern könnten.