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02.07.2015

Anleihen-ETFs mit smartem Bewertungsansatz

Lombard Odier Investment Managers und ETF Securities haben drei Anleihen-ETFs aufgelegt, die sich an Fundamentaldaten von Staaten und Unternehmen orientieren.

Berhard Wenger, Head of European Distribution bei ETF Securities

Berhard Wenger, Head of European Distribution bei ETF Securities

Foto: ETF Securities

Der Smart-Beta-Spezialist Lombard Odier Investment Managers und der ETP-Anbieter ETF Securities haben gemeinsam drei Smart-Beta-ETFs für Anleihen aufgelegt. Sie sollen durch ihren fundamentalen Bewertungsansatz Investoren eine breite Diversifikation sowie geringere Volatilität bieten. Dabei handelt es sich um den ETFS Lombard Odier IM Euro Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF, den ETFS Lombard Odier IM Global Corporate Bond Fundamental GO UCITS ETF und den ETFS Lombard Odier IM Global Government Bond Fundamental GO UCITS ETF. Bisher waren diese Strategien für festverzinsliche Anlagen von Lombard Odier IM nur über klassische Investmentfonds zugänglich. Die neuen ETFs bieten nun einer breiteren Investorenbasis – von Pensionsfonds und Versicherungen über Vermögensverwalter und Finanzberater bis hin zu Online-Brokern – die Möglichkeit, in Smart Beta-ETFs auf Anleihen zu investieren. „Dieser Bewertungsansatz unterscheidet sich vom traditionellen Marktkapitalisierungsansatz dahin gehend, dass nicht die größten Schuldner, sondern die mit der besseren Bonität nach fundamentalen Kriterien herangezogen werden“, erklärt Berhard Wenger, Head of European Distribution bei ETF Securities. „Mit dieser Partnerschaft ergänzt sich die Fachkompetenz zweier Branchenführer", freut sich Mark Weeks, Chief Executive Officer von ETF Securities. "Mit den ETFs auf die Anleihen-Strategie von Lombard Odier IM, bieten wir eine innovative Smart Beta-Lösung an". Die Bonität wird bei Staatsanleihen an Hand des Bruttoinlandsprodukts (BIP), des Verhältnisses von BIP und Staatsverschuldung sowie der finanzwirtschaftliche und politische Stabilität beurteilt. Bei Unternehmensanleihen wird zunächst der Beitrag der jeweiligen Branche zur gesamten Wirtschaftsleistung betrachtet. Dann werden Umsatz, Höhe der Verschuldung, Kapitalfluss und Kreditqualität des jeweiligen Emittenten bewertet.