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17.09.2020

„Überall top sein“

Frank Busemann erklärt, was einen erfolgreichen Zehnkämpfer ausmacht – und warum das auch für die Geldanlage gilt.

Frank Busemann

Frank Busemann

FONDS exklusiv: Sie haben im Zehnkampf 1996 die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Atlanta gewonnen und erreichten den 3. Platz bei den folgenden Weltmeisterschaften in Athen. Wie sind Sie zum Zehnkampf gekommen?

FRANK BUSEMANN:
Die Begeisterung für Sport haben mir meine sportverrückten Eltern in die Wiege gelegt. Bereits von Geburt an haben sie mich in einem Sportverein angemeldet. Später auf dem Sportplatz habe ich mir alles angesehen, war sehr wissbegierig und probierte alles aus. Da lag der Mehrkampf nahe. So begann ich als Siebenjähriger mit dem Dreikampf und landete aufgrund einer Verletzung allerdings erst als 21-Jähriger beim Zehnkampf.

FONDS exklusiv: Was hat Sie an dieser wohl schwierigsten Leichtathletik-Disziplin so fasziniert?

F. B.:
Ganz klar, das ist die einmalige sportliche Vielfalt. Besonders reizvoll ist die finale Kraftanstrengung zum Schluss beim eher unbeliebten 1.500 Meter-Lauf. Hier gilt es, nach neun absolvierten Disziplinen nochmal richtig Gas zu geben. Wer das nicht packt, wird den Zehnkampf nicht gewinnen.

FONDS exklusiv: Seit 2003 sind Sie als Moderator in Unternehmen und Keynote-Speaker auf Veranstaltungen unterwegs und zeigen den Teilnehmern, wie sie Ihre sportlichen Erfolgsprinzipien für ihren Lebensalltag nutzen können. Bitte erzählen Sie uns ein Beispiel?

F. B.:
Da geht es um Momente wie Sieg und Niederlage und über Hürden, die überwunden werden müssen. Auf den Sport bezogen zeige ich auf, wie man durch das Setzen von Zwischenzielen weiterkommt und Ängste verliert, zum Beispiel vor neuen Aufgaben mit höherer Verantwortung. Nur wenn die eigenen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen selbstkritisch reflektiert werden, lässt sich entscheiden, was, mit wem und in welchem Umfang trainiert werden muss.

FONDS exklusiv: Beim Vorsorgesparen erweisen sich für viele die mit Fonds verbundenen Kursschwankungen und der langfristige Anlagehorizont als kaum überwindbare Hürden.

F. B.:
Ja, es fehlt oft an der erforderlichen Geduld. Das kenne ich aus dem Sport und von der Geldanlage. Schon als Zwölfjähriger wollte ich Aktien kaufen, beteiligte mich dann aber erstmal an den Investments meines Vaters. Bei der Fondsanlage braucht man die Gelassenheit und Zuversicht auch solche Krisen wie im März durchzustehen. Wie sich gezeigt hat, sind die Kurse ja bereits wieder gestiegen. Diese Ausdauer hatte ich früher selbst als Sportler nicht. Ich wollte unbedingt als erster Zehnkämpfer der Welt die 9.000-Punkte-Marke durchbrechen. Deshalb habe ich mir nicht genügend Zeit gelassen, Verletzungen auszukurieren. Vertrauen und Geduld braucht man sowohl beim Sport als auch bei der Geldanlage.

FONDS exklusiv: Mussten Sie als erfolgreicher Zehnkämpfer in allen Disziplinen der Beste sein?

F. B.:
Nein, ich musste bei keiner Disziplin den ersten Platz erreichen. Aber ich durfte in keinem der zehn Bereiche einen Aussetzer haben, sondern musste in allen Top-Leistungen abliefern, um dann in der Gesamtsumme vorne zu liegen. Dieses Prinzip gilt auch für die Zehnkämpfer-Police der Basler. Allein die höchste Rente in Aussicht zu stellen, wird der Sache nicht gerecht. Ein Spitzenprodukt muss bei allen wichtigen Kriterien überzeugen, zum Beispiel mit einer hochwertigen Fondspalette und flexiblen Anpassungsmöglichkeiten. Daher passt die Parallele zwischen dem Zehnkampf und der Fondspolice so gut.